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Tag 3: Die C42 im Detail

Tag 3: Die C42 im Detail

Tag 3: Die Platzrunde

Ich verabrede mich mit meinem Fluglehrer Uwe, es regnet zwar etwas, aber dafür können wir heute die Maschine am Boden richtig in Einzelheiten kennenlernen. Der erste Tagescheck, Vorflugcheck und Co. wird im Detail abgearbeitet. 

Schließlich lockert es doch etwas auf und Uwe beschließt kurz abzuheben und sich die Lage aus der Luft anzugucken. Er startet und hat sichtlich Spaß am Fliegen! Sieht sehr gekonnt aus.

„Komm wir fliegen.“, sagt er, als er wieder aus der Maschine steigt. Heute führe ich die Checkliste vollständig alleine durch, wir rollen zur 25 und starten. Das geht dieses Mal echt gut und fühlt sich vertraut und logisch an. Wahnsinn, wie schnell das geht.

Zunächst fliegen wir mehrere Rechtsplazrunden und Uwe erläutert die Geschwindigkeiten der einzelnen Abschnitte, und die zugehörige Klappenstellung. Einige Male Touch-and-Go (manchmal aber auch nur Go, ohne Touch... *hust*) und wir wechseln auf die Linksplatzrunde. Mir fällt es immer leichter den richtigen Gleitwinkel einzuschätzen. Das Abfangen macht mir noch etwas Schwierigkeiten. Ich habe das Gefühl zu früh abzufangen und über die Landebahn hinauszugleiten, und teilweise das Gefühl zu schnell Richtung Boden zu schießen.

Beim Kurvenausleiten hängt mein Flügel oft. Ich habe intuitiv das Gefühl die Kurve mit dem Querruder korrigieren zu können. Dann passiert jedoch nichts, außer dass das Flugzeug schief in der Luft hängt. 'Lenken' kommt vom Seitruder. Auch das negative Wendemoment wird mir sehr bewusst. Meine jahrelangen Simulatorflüge zu Hause am PC hatten diesen Feature natürlich deaktiviert. Wenn ich nach links in den Endanflug drehe, hole ich die Maschine schließlich wieder gerade, bevor ich auf die Pist ausgerichtet bin. Dadurch kommt die Maschine aufgrund des Wendemoments noch das gute letze Stück rum.

Anschließend drehen wir die Platzrunde um und fliegen die 07 an, rechts und links - mit Rückwind. Das ist deutlich schwieriger! Nicht nur, weil die Anflugkurve für die 07 schief läuft und Bäume vor der Schwelle stehen, sondern auch, weil sich die Sinkrate aufgrund des Rückenwinds überhaupt nicht einschätzen lässt. Teilweise kommen wir zu kurz, teilweilse viel zu lang. Grundsätzlich sind wir jedoch eher deutlich zu hoch, weil uns der Wind nach vorne schiebt. Wir landen bestimmt 10 Mal bevor es dann ’richtig’ runter geht.  Viel mehr Platzrunden hätte ich heute auch nicht gebraucht. Erst mal drüber schlafen.

Das war der Hammer! Ich bin erstaunt, wie schnell der Körper die Bewegungen lernt und bin gespannt auf nächste Woche. Jetzt erstmal fünf Tage Pause, ich denke, dass ist auch ok.

Tag 4: Airwork mit dem alten Hasen

Tag 2: Überlandflug und Achterbahnfahrt

Tag 2: Überlandflug und Achterbahnfahrt