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Tag 2: Überlandflug und Achterbahnfahrt

Tag 2: Überlandflug und Achterbahnfahrt

Meinen heutigen Fluglehrer Alex durfte ich gestern in Wesseling ja schon kennenlernen. Er landet nach einem Prüfungsvorbereitungsflug mit einem Schüler zurück am Platz. Wir tanken nach, ein kurzer Check rund um die Maschine und los geht’s.

 

Wir starten. Ich glaube das war sogar weitestgehend ich, und machen uns auf Richtung Eifel. „Flieg mal Kurs 180. Wir fliegen zur Dahlemer Binz.“ Wir steigen relativ hoch, 3500 Fuß MSL, später sogar 5000 Fuß. Unterwegs weist mich Alex auf der Karte auf ein Merkmal hin, das uns bereits kurz nach Abflug die Dahlemer-Binz in weiter Entfernung finden lassen wird, ein Fernsehturm.

Zwischendurch „fällt das Gas aus“ und wir überdenken die Entscheidungsgrundlagen für eine ungeplante Landung. Gelände, Felderbewuchs, Windrichtung (Windräder geben gute Hinweise dafür) und wenn möglich in der Nähe einer Ortschaft und nicht im Nirgendwo.

Weiter geht’s mit ein paar steilen Kurven, bei denen ich die Höhe konstant halten soll. Das klappt meistens schon ganz gut. Auch die Libelle bleibt in der Mitte -  in der Theorie weiß ich schließlich wie es aussehen soll. Um das Ganze umzusetzen orientiere ich mich jedoch sehr daran, und weniger am Flugzeugzustand selbst und der Lage über dem Horizont. Ich denke aber, dass kommt mit der Erfahrung.

Mein Fluglehrer Alex gibt mir zusätzlich eine Vorführung über die "Achterbahnfahrt für Arme", bei der er die Maschine hochzieht und anschließend ohne Gas nach unten drückt, sodass wir Schwerelosigkeit erreichen. Echt ein Wahnsinnsgefühl! Das probiere ich auch einige Male. Es macht nicht nur tierisch Spaß, sondern zeigt mir vor allem, wie ich die Maschine aus einer Situation abfange, ohne sie strukturell zu überlasten.

Nachdem wir die Binz gefunden haben geht’s zurück - Kurs: Norden. Noch ein paar steile Kurven zur Orientierungs-Verwirrung, aber ich habe das vorausgeahnt und war vorbereitet. Der Heimat-Flugplatz liegt an der Sophienhöhe. Eine riesige Hügelkette. Bereits von Weitem zu erkennen.

Grundsätzlich bin ich jedoch erstaunt wie schwierig es ist Merkmale auf der Karte und deren Entfernung der Wirklichkeit zuzuordnen. Selbst relativ große Seen sind für die Karte zu klein und auf dieser nicht eingezeichnet, der Maßstab ist noch zu ungewohnt. Städte und Dörfer wirken deutlich größer, als man sie "aus seiner Erfahrung vom Boden" aus vermutet. 

Alex landet die C42 im Slip auf der 07 und ich fand den Ausflug einfach nur super! Die Flugzeit für heute sagt 57 Minuten.

Tag 3: Die C42 im Detail

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Tag 1: Die erste Flugstunde

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