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Tag 5: Advanced Platzrunden

Das Wetter war super! Recht klarer Himmel, mit vereinzelten Wolken. Mein METAR von Nörvenich (ETNN) war der Meinung 'FEW' auf 2900ft, also wenige Wolken mit Bedeckungsgrad 1/8-2/8.

Nach dem Neubetanken und Vorflugcheck starte ich mit meinem Fluglehrer Uwe von Piste 25. Uwe: "Nur damit du's weißt, ich habe bei dem Start nicht geholfen." Ein tolles Gefühl!

"Dann flieg' mal was rum." - Ehhm, wie.. wohin denn? - "Joa, wohin du willst!"

Ich war so überrascht, dass ich einfach weiter geradeaus flog, und schließlich leicht über das Braunkohleabbaugebiet (das übrigens absolut riesig ist) schwenkte. Ich dachte mir: "Wow! Ich fliege gerade wohin ich will!" - Hört sich etwas lächerlich an, aber das erste Mal in dieser Situation hat etwas ganz Besonderes. Ein tolles Freiheitsgefühl hier oben. 

Auf 2500ft angekommen levele ich aus. Kurze Zeit später weist Uwe mich an weiter zu steigen: "Flieg' mal über die Wolken da." Gesagt, getan. Ich stelle fest, dass die 2900ft Wolkenuntergrenze aus dem METAR-Bericht absolut exakt waren (die Höhenangaben im METAR beziehen sich auf Fuß AGL). Hier oben ist es einfach nur toll! Über der Thermik gibt's kein Wackeln, nur ruhige Luft und hier und da ein paar Wölkchen um die wir rumkurven. Selbst Uwe ist begeistert! Ich stieg bis auf 4000ft, nehme das Gas weg und wir segeln zurück Richtung Flugplatz. Und wir segeln lange! Schließlich kommen wir in die Platzrunde an und sind noch immer zu hoch. Für den Fall einer Außenlandung macht Höhe wirklich absolut stressfrei. 

Weiter geht es mit der ersten Landung für heute - die klappt schon ganz gut. Ich kann den Gleitpfad mittlerweile ziemlich gut einschätzen. Das Abfangen klappt deutlich besser. Nach einem kurzen Aufsetzen auf der Piste geht's wieder hoch. Zwei weitere Platzrunden, Geschwindigkeit auf 110km/h und Klappen setzen im Gegenanflug. Schließlich zeigt Uwe mir einen tollen Trick, die Geschwindigkeit für Klappen schnell zu reduzieren und trotzdem keine Höhe zu verlieren: "Gas weg, Höhenruder ziehen damit die Geschwindigkeit schnell runter geht, Klappen auf Stellung 1, dabei drücken um nicht zu steigen und die Geschwindigkeit zu halten, Gas wieder rein." In der nächsten Platzrunde versuche ich es auch. Alles bekomme ich jedoch noch nicht koordiniert und setze die Klappen viel zu früh - Ups. In der nächsten Runde klappt es dafür schon besser. Auch das Abfangen entpuppt sich als immer einfacher. Schließlich landen wir so sanft, dass Uwe ruft: "JA! Das war doch mal 'ne Landung!" Ich strahle natürlich über beide Ohren.

Wir drehen die Platzrunde um, um zu sehen, welche Auswirkungen der Rückenwind auf die Landung hat. Unvorstellbar - der Wind schiebt einen einfach über die Piste raus - man kommt nicht runter. Gleich also wieder in den Wind, diesmal die Süd- statt der Nordplatzrunde, zwei weitere Landungen und wir rollen zurück zum Abstellplatz. Der Flug heute hat jede Menge Spaß gemacht! Ich freue mich sehr auf's nächste Mal!

Tag 6: Das etwas andere Airwork

Tag 6: Das etwas andere Airwork

Tag 4: Airwork mit dem alten Hasen